Ich hatte bisher nur zwei mal eine Dean in der Hand, die Gitarren sind leicht wie eine Feder.
Fender find ich voll kacke. Jaja, ich weiß, Yngwie spielt da ja auch drauf und so, aber ich denke bei Fender kannst du alles unter 1000€ getrost vergessen. Die legst du nämlich allein für den Namen hin. Die Billigangebote sind nur Grundsicherung, Fender bekommt erst in einer andern Preisliga. Genauso wie Gibson. Eine Epiphone kommt nicht mal ansatzweise am eine Gibson ran (Epiphone ist die Billigmarke von Gibson). Das ist nur ein müder Abklatsch und du wirst im Nachhinein enttäuscht sein - naja gut, manchen ist es auch egal oder sie merken es auch nicht. Wenn eine Gibson, dann neu ab 3000€, sonst ist die nix.
Brauchbar wären da noch die ESP F-50:
http://www.instrumentpro.com/Merchant2/ ... espf50.jpgB.C. Rich Warlock, allerdings sind die Humbucker scheiße und für Flitzefinger ist das nichts.
So eine hatte ich selbst am Anfang:
http://www.bcrich.com/images/lrg/warlock_guitar_blk.jpgB.C. Rich baut, naja, solide Gitarren. Also man kann sie spielen, aber die Qualität ist eher mittelmäßig, dafür sind sie billig. Mehr kann man dazu nichts sagen. Die Elektronik ist übrigens einfach nur Schrott.
Ibanez ist Geschmackssache. Man spürt schon, dass da Qualität hinter ist, auch bei den günstigen Modellen Auf Dauer schmerzt meine Hand aber, weil das Griffbrett so breit und flach ist. ESP Gitarren haben eher einen schmalen, bauchigen Hals, dass ist wie ein Joystick der gut in der Hand liegt. Ibanez liegt preislich in etwa genauso wie LTP/ESP, also da ist ausprobieren angesagt.
Bei LTD, der Billigschiene von ESP (ESP fing in Japan damit an, nur Ersatzteile und Mods für die Gitarren aus dem Westen zu bauen, und haben es sogar geschafft die Originalteile der Hersteller zu übertrumpfen, mittlerweile baut ESP eine Vielzahl an Gitarren und ist DIE Metalmarke schlechthin) wird im Gegensatz zu Fender und Epiphone schon Wert auf Qualität gelegt. Der einzige Unterschied ist nämlich nur, dass die billigen Gitarren maschinell, die teuren handgefertigt sind. Nur handgefertigte Gitarren dürfen von ESP sein. Dafür fangen ESP/LTD Gitarren eben nicht bei 100€ an, so wie die Fender Squier, sondern so bei etwa 250€-300€. Für 600-700€ ist schon aktive Elektronik, Floyd-Rose-Tremolo, Mahagoni-Korpus usw. drin, z.B. die Dan Jacobs (Atreyu) Signature hier:
http://vwallguitars.com/images/uploads/dj-600.jpgIch würde eher nochmal zu ESP/LTD greifen, aber das ist natürlich meine persönliche Wahl.
Wichtig ist auch der Amp. Der Amp gehört bei der E-Gitarre einfach dazu. Ich würde nicht den allerbilligsten nehmen, aber selbst bei den etwas besseren Amps (Marshall etc.) ist die eingebaute Zerre einfach grottig (ausgenommen Verstärker der Top-Liga). Also lieber nicht von eingebauten Effekten blenden lassen, das sind einfach nur billige Verkaufsargumente. Du brauchst auf jeden Fall ein Effektpedal, ohne das kannst du mit deiner Klampfe vielleicht die Beatles covern, aber keinen Metal spielen. Effektpedale müssen nicht irgendwelche Effekte erzeugen, sondern sorgen einfach dafür, dass die Gitarre einen fetten, verzerrten Sound bekommt, und man kann da noch bisschen nachhelfen. NIcht zuviel, sonst hört man am Ende nur noch Krächzen, aber in einem gewissen Rahmen kommst du nicht ohne aus.
Bodenpedale sind zu teuer, die digitalen Effektgeräte reichen allemal. Sie haben meist 24bit starke digitale Signalprozessoren, dass entspricht einer Auflösung auf 1 zu 2 hoch 24, das kann man nicht heraushören. Wer sowas behauptet, der ignoriert, dass in jedem Amp der Spitzenklasse mittlerweile Digitaltechnik mit einem kleinen "Computer" drinsteckt.
Da gibt es noch eine ganze Menge mehr zu beachten, kommt aber alles mit der Zeit. Wir können gern mal zum Music Store fahren.