Das grüne ist Olli, der ein exakt definiertes Sinussignal von 1280 Hz in seine Fame-Gurke trällert. Nun wird ja auch von Ollis Mikro das Feedbacksignal und mein Gitarrengeklimper im Hintergrund aufgenommen, während Olli versucht etwas zu sagen. Das Feedback und mein Gitarrengeklimper wird dann auch von dem zweiten Mikro aufgenommen. Ich habe es mit einem perfekten a '' von 880 Hz nachgestellt, das blaue Signal.
So, im nächsten Bild sieht man, was mit ein bisschen Zauberei entsteht:
Das grüne nimmt Ollis Gesang und das Geplärre/Feedback auf, während das rote das phasenumgekehrte Signal des unerwünschten Lärms ist, das von dem zweiten Mikro aufgenommen wird. Führt man die beiden nach Impedanzanpassung zusammen, dann erkennt man Ollis lupenreines 1280Hz-Signal. Die Schaltung im Prinzip kinderleicht:
fehlen noch zweit Potis um die Lautstärke nachzuregeln, da ja auch nicht jedes Mikro den gleichen Output hat, dann ist die Sache komplett. Rein theoretisch ändert sich die Lautstärke in Abhängig der Frequenz, deswegen wird man mit zwei baugleichen Mikros bessere Ergebnisse erzielen (gleicher Frequenzgang), ich denke schon, dass gut funktionieren sollte.

